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Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie aktuelle Information rund um das Zentrum (ausgenommen Informationen zum Studium, die ebendort zu finden sind).

Lehrende finden das Formular für Absagen, Einschübe und Änderungen unter Büro des Zentrums und aktuelle Informationen des SPL-Teams unter Studienprogrammleitung.

Studierende finden aktuelle Informationen zum Studium unter Studieninformation, insbesonders unter den Menüpunkten Absagen/Einschübe/Änderungen und Prüfungsinformation. Neue Inhalte sind zur besseren Übersichtlichkeit jeweils auf der "Startseite" zu finden.

ASSEDIL-Konferenz

Vom 18.-21. April fand in Wien im Austria Trend Hotel Favorita die Konferenz des lasallianischen Direktorenvereins (Association Européenne des Directeurs d`Institutions Lasalliennes) statt.

ASSEDIL führt Direktoren und Direktorinnen von Schulen in Belgien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Frankreich, Irland, Italien, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Spanien, Türkei, Ungarn, Libanon, Israel, Jordanien, Ägypten und Sudan zusammen.

Im Rahmen des Konferenzdolmetschpraktikums der Kolleginnen Calligaris, Niebisch, Ott-Spracklin und Singer waren Studierende der Lehrgänge Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch aktiv bei dieser Konferenz dabei und dolmetschten die Beiträge der Redner simultan entweder ins Deutsche oder in die jeweilige Fremdsprache.

Für die Studierenden war es ein einmaliges Erlebnis und eine großartige Möglichkeit "Konferenzluft zu schnuppern", wie die ersten Eindrücke der Italienischgruppe belegen:

"Die ASSEDIL- Konferenz war für uns eine tolle Erfahrung. Alles, was vielleicht bei einem Dolmetscheinsatz im Rahmen einer Konferenz passieren kann, haben wir erlebt. Viele Reden haben wir schon vor der Konferenz erhalten und konnten uns sehr gut vorbereiten; oft haben wir die Beiträge aber auch erst zehn Minuten davor bekommen und mussten improvisieren. Einmal hat ein Redner auch seinen Beitrag viel zu schnell vorgelesen oder es wurde plötzlich eine Rede in letzter Minute geändert. Wir haben alle gesehen, dass es wichtig ist, innerhalb der Teams gut zusammenzuarbeiten und was uns besonders gefreut hat: Herr Tacchi, der Präsident des ASSEDIL-Verwaltungsrats, hat uns für nächstes Jahr zur Konferenz nach Paderno del Grappa eingeladen!"

Studierende am Zentrum für Translationswissenschaft untertiteln für Okto

(v.l.n.r.) Kerstin Müller (D/FRANZ/PORT/EN), Projektleiter Senad Hergić, Magdalena Schätz (D/SPAN/PORT), Ljubica Radaljević (D/BKS/FRANZ), Projektleiterin Dr. Sibylle Manhart-Stiowicek, Berina Balagić (D/BKS), Okto GF Christian Jungwirth

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Film- und Medienübersetzen: Medienkompetenz werden seit WS2011 Plätze für ein sechsmonatiges Untertitelungspraktikum beim TV Sender OKTO in Wien angeboten. Die Idee zu dieser Kooperation hatte Dr. Sibylle Manhart-Stiowicek, die auch die begleitende Übung leitet: „Medienübersetzen im Unterricht zu vermitteln ist eine Sache, selbst zu untertiteln und über mehrere Monate am laufenden Programm des Senders mitzuarbeiten ist jedoch etwas ganz anderes. Mit Übersetzungsproblemen unter Zeitdruck in der Praxis konfrontiert zu sein, Abgabetermine einzuhalten und fix in einem Produktionsteam zu arbeiten ist eine große Herausforderung für die Studierenden.“ Die Projekte werden von den PraktikantInnen außerdem im Unterricht vorgestellt und besprochen, sodass alle TeilnehmerInnen der Übung davon profitieren.

Das Praktikum richtet sich vor allem an Studierende der Sprachen BKS, Englisch, Spanisch, Französisch und Portugiesisch. Wer ausgezeichnete Sprachkenntnisse in Bulgarisch oder Türkisch hat, ist ebenfalls willkommen. Da das Projektteam von den Sendeverantwortlichen sehr engagiert eingearbeitet und betreut wird, werden jedes Semester nur sechs Plätze angeboten. Die Studierenden erhalten eine gründliche Einschulung und Einweisung auf die Schneideplätze und werden dann einem fixen Programm oder Projekt zugeteilt, an dem sie über einen Zeitraum von sechs Monaten mitarbeiten. Die Arbeitszuteilung erfolgt mit Rücksichtnahme auf das Studium, die Bereitschaft zu regelmäßiger (sprich meist wöchentlicher) Arbeit mit unterschiedlich hohem Aufwand und Zeitdruck muss jedoch vorhanden sein. Das Praktikum im Ausmaß von 150 Arbeitsstunden kann für das Studium als Praktikum Fachübersetzen angerechnet werden.

Presseaussendung des Senders anlässlich der Erstausstrahlung des Films Sweet Kiss from the Frontline

Vergangenen Herbst startete das Community Fernsehen Okto gemeinsam mit dem Zentrum für Translationswissenschaft eine praxisorientierte Ausbildungspartnerschaft, bei der Studierende einen fundierten Einblick in die hohe Kunst der Sendungsuntertitelung erhielten und das Gelernte auch gleich in die Tat umsetzen konnten. Fünf StudentInnen absolvierten in der einsemestrigen Pilotphase ein Untertitelungspraktikum bei Okto. Viel Herzblut und jeweils an die 100 Arbeitsstunden haben die Studierenden in das Projekt investiert und dabei mehrere Folgen der Formate Afrika TV, Bum TV Balkan, Ex-Yu in Wien, Mulatschag, Philosophie im Gespräch und Latino TV auf Deutsch untertitelt.

"Wir haben von diesem Praxissemester bei Okto enorm profitiert“, freut sich Kerstin Müller, eine der fünf ProjektteilnehmerInnen. „Vor allem, dass wir die Ergebnisse unserer Arbeit auch im Fernsehen zeigen konnten, war ein großer Motivationsfaktor!

Unterstützt wurde das engagierte Projektteam von Dr. Sibylle Manhart-Stiowicek (Zentrum für Translationswissenschaft) und Senad Hergic (Okto Programmkoordinator). Ihr Praxiseinsatz bei Okto wird den fünf Studierenden selbstverständlich für das Studium angerechnet. Von den Ergebnissen ihrer Arbeit profitiert auch das TV-Publikum, dem zahlreiche Community Magazine durchgehend untertitelt präsentiert werden konnten. Zum Semesterabschluss strahlt Okto kommenden Samstag um 21:00 Uhr den bosnischen Dokumentarfilm  "Sweet kiss from the frontline" (BIH 2010, Sanela Kapetanovic, TVSA) aus, für dessen deutschsprachige Untertitelung ebenfalls das studentische Projektteam verantwortlich zeichnet.

Mehrsprachigkeit im TV fördern

Die Ausbildungskooperation mit dem Zentrum für Translationswissenschaft ist Teil der strategischen Zielsetzung Oktos, sein mehrsprachiges Programmangebot einem breiten Publikum zugänglich zu machen. "Als führendes Community Fernsehen des Landes, bei dem sich auch zahlreiche migrantische Communities engagieren, möchten wir anderen Sendern vorleben, wie man auch mit sehr limitierten Ressourcen Mehrsprachigkeit im TV fördern und so den Bedürfnissen einer multiethnischen urbanen Gesellschaft gerecht werden kann",  erläutert Okto Geschäftsführer Christian Jungwirth die Vorbildwirkung des Projekts „Mehrsprachigkeit im Fernsehen“.

Die erfolgreiche Ausbildungskooperation geht im März 2012 in die zweite Runde. Dann wird eine neue Projektgruppe für noch mehr sprachliche Durchlässigkeit beim Wiener Community Fernsehen sorgen.

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