Informationsveranstaltungen

Informationsveranstaltungen für Studierende und Studieninteressierte

Studierende und Studieninteressierte können sich bei folgenden Veranstaltungen zum Studium an der Universität Wien informieren:

  • UniLeben - Informationsveranstaltung und Messe für StudienanfängerInnen im Hauptgebäude der Universität Wien
  • UniOrientiert - Informationsveranstaltung für SchülerInnen

Workshop "Barrierefreie Kulturveranstaltungen"

Barrierefreiheit spielt eine immer größere Rolle, auch bei Kulturveranstaltungen. Menschen mit Beeinträchtigungen wollen ebenfalls das kulturelle Angebot genießen und ins Theater oder die Oper gehen. Allerdings ist das oftmals mit gewissen Einschränkungen verbunden.

Wie man Gebäude oder Veranstaltungsorte sowie das kulturelle Angebot barrierefrei(er) gestalten kann, wurde in dem Workshop "Barrierefreie Kulturveranstaltungen - Wie mache ich Veranstaltungen für alle zugänglich?" am Zentrum für Translationswissenschaft am 27. März 2018 diskutiert.

Dieser Workshop legte einen Schwerpunkt auf Maßnahmen, die die Barrierefreiheit von Gebäuden und Veranstaltungsorten (in der darstellenden Kunst) verbessern können. Es ging unter anderem um die Gestaltung von Wegen, Parkplätzen, Beschilderung sowie die Bereitstellung von unterstützenden Services, aber auch um die Evaluierung und Verbesserung der Barrierefreiheit von neuen und bestehenden Gebäuden sowie temporären Veranstaltungsorten.

Einführend wurden Anstöße zum Nachdenken im Bereich Diversität und Barrierefreiheit gegeben und das Projekt ACT (Accessible Culture and Training) vorgestellt. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird ein Online-Kurs zum Thema barrierefreie Kulturveranstaltungen entwickelt. Dieser MOOC (massive open online course) besteht aus sechs Modulen, die die Bereiche Einführung in die Themen Inklusion und Barrierefreiheit sowie Barrierefreiheit von Veranstaltungsorten sowie Dienstleitungen im Bereich Barrierefreiheit, Kommunikation und Management abdecken und ist ab Herbst 2018 auf der Plattform Coursera auf Englisch verfügbar.

Das vom Zentrum für Translationswissenschaft gemeinsam mit Inter, einem belgischen Expertenzentrum für Barrierefreiheit und Universal Design, entwickelte Modul "Venue Accessibility" (Barrierefreiheit von Veranstaltungsorten) wurde im Workshop gezeigt und Feedback von den TeilnehmerInnen zur Weiterentwicklung der Videos eingeholt.

Besonders erfreulich war, dass die WorkshopteilnehmerInnen den Kurs weiterempfehlen oder sogar selbst belegen werden, sobald er online verfügbar ist.

Bei den teilnehmenden Studierenden konnte mehr Bewusstsein für das Thema Barrierefreiheit geschaffen werden. Es wurde ersichtlich, dass Barrierefreiheit nicht nur bauliche Aspekte, wie Rampen oder Aufzüge umfasst, sondern auch in der Kommunikation, z.B. auf einer Website, beachtet werden sollte. In Zukunft würden sie dem bisher Unbeachteten mehr Beachtung schenken, wenn es um Barrierefreiheit geht.

Die VertreterInnen von Behindertenorganisationen warfen einen kritischen Blick auf die Videos und gaben zu bedenken, dass auch der Online-Kurs selbst zugänglich sein sollte und "graphic recording" eine Option wäre. Besondere Beachtung sollte dem Zwei-Sinnes-Prinzip geschenkt werden. Hier werden Informationen beispielsweise nicht nur auditiv, sondern auch visuell dargeboten, um sowohl für Menschen mit auditiven als auch visuellen Beeinträchtigungen zugänglich zu sein.

Die anwesenden Personen von Kultureinrichtungen, wie Theater, wiederum konnten mit ihrer Erfahrung zum Veranstaltungs- und Kulturmanagement wertvolles Feedback geben.

Bei einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen konnten die TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen zum Thema Barrierefreiheit austauschen.

Bericht und Organisation: Barbara Heinisch

Best of BeSt 2018

Fortgeschrittenen-Schulung: Übersetzungssoftware SDL Trados Studio für Lehrende

Bei der gut besuchten Schulung für Lehrende wurde mit verschiedenen Dateitypen gearbeitet.

Auch Batch Tasks, AutoSuggest, das während des Übersetzens wahrscheinliche Wörter vorschlägt und AnyTM, das eine Nutzung von Translation Memorys auch in der umgekehrten Sprachrichtung erlaubt, wurden angesprochen.

Im Rahmen der Fortgeschrittenen-Schulung für SDL Trados Studio 2015 am 24. November 2017 am Zentrum für Translationswissenschaft erhielten Lehrende Tipps und Tricks zum erweiterten Umgang mit der Übersetzungssoftware.

Der Workshopleiter Markus Drenckhan gab einen Einblick in Dateitypen und Austauschformate, Segmentierungsregeln und sdlxliff-Dateien, den idealen Übersetzungsworkflow sowie Übersetzungen von PDF-Dateien mit SDL Trados Studio. Außerdem wurden Zusatzleistungen wie DTP und Ausgangstextbearbeitung sowie Komponenten von Übersetzungsprojekten angesprochen.

Dieser Workshop wurde im Rahmen des Projekts eTransFair veranstaltet.

Fortgeschrittenen-Schulung: Übersetzungssoftware SDL Trados Studio für Studierende

Nach einer Einleitung in Übersetzungsworkflows ...

... und die Einbindung von SDL Trados Studio in Übersetzungsprozesse, ...

... wurde ein mehrsprachiges Projekt im CAT-Tool angelegt und diverse Ressourcen, wie Terminologiedatenbank, Translation Memorys und AutoSuggest-Wörterbücher eingebunden.

Auch die Qualitätssicherungsschritte und die erweiterten Einstellungen in der Übersetzungssoftware wurden besprochen.

In der Fortgeschrittenen-Schulung zur Übersetzungssoftware SDL Trados Studio am 6. Oktober 2017 am Zentrum für Translationswissenschaft erhielten Studierende einen Einblick in die erweiterten Funktionen des CAT-Tools.

Themen der Fortgeschrittenen-Schulung für Studierende waren:

  • Übersetzungsprojekte mit mehreren Dateien und Sprachen
  • Dateiformate und -typen
  • Workflows und Kooperationen (Korrektorat, Lektorat, Freigabeprozesse)
  • Erweiterte Qualitätssicherung

Der Workshopleiter Markus Drenckhan gab auch Tipps zum Umgang mit Kontext- und Perfect-Matches, zur Verwendung von AutoSuggest oder xliff-Dateien als Vorgängerdokumente sowie den Umgang mit kryptischen Fehlermeldungen.

Dieser Workshop wurde im Rahmen des Projekts eTransFair veranstaltet.

Schulung: Einstieg in die Übersetzungssoftware SDL Trados Studio für Studierende

Für Studierende fand ein Workshop zum Einstieg in die Übersetzungssoftware SDL Trados Studio am 31. März 2017 am Zentrum für Translationswissenschaft statt.

Themen u.a. waren:

  • Was ist eine Übersetzungssoftware (CAT-Tool)?
  • Wie kann ich ein CAT-Tool sinnvoll einsetzen?
  • Wie kann ich Dateien mit SDL Trados Studio übersetzen?
  • Wie kann ich ein Translation Memory anlegen und einbinden?

Außerdem klärte der Workshopleiter Markus Drenckhan Fragen wie den Umgang mit Match Rates und die Vor- und Nachbereitung von Dateien im Zuge eines Auftrags.

Auch die folgenden schwierigen Fragen wurden behandelt:

  • Kann ich Segmente im Ausgangstext bearbeiten?
  • Kann ich Segmente verbinden?
  • Kann ich das Translation Memory auch in umgekehrter Sprachrichtung verwenden?

Dieser Workshop wurde im Rahmen des Projekts eTransFair veranstaltet.