MitarbeiterInnen des Zentrums für Translationswissenschaft leisten Flüchtlingshilfe

Die MitarbeiterInnen des Zentrums für Translationswissenschaft bieten Unterstützung für Menschen an, die nach oder durch Österreich geflüchtet sind bzw. für begleitende Organisationen und engagieren sich in folgenden Bereichen:

"Im übervollen Zug mit hunderten irakischen und syrischen Flüchtlingen waren auch viele Kinder, wie hier die kleine Narmen. Sie hat drei Jahre in einem Lager in der Türkei verbracht. Dankbar und voller Freude haben sie sich die Zeit durch Zeichnen und Sprachübungen mit mir verkürzen lassen", erzählt Erna Trubel vom Zentrum für Translationswissenschaft.

Sprachunterricht

Lehrende des ZTW halten Deutschkurse beim Österreichischen Integrationsfonds im Arbeitsbereich "Treffpunkt Deutsch" ab. Diese stehen allen MigrantInnen und Flüchtlingen offen.

Viele MitarbeiterInnen des ZTW nutzen auch spontane Gelegenheiten für Sprachübungen; im Bild links Erna Trubel in Győr/Raab Ungarn, nahe der österreichischen Grenze (Foto: ZTW).

Dolmetscheinsätze in Traiskirchen und auf Bahnhöfen in Wien, Ungarn und vielen mehr

Auch außerhalb der regulären, professionellen Dolmetscheinsätze in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Persisch, Englisch, Urdu, Dari und Ungarisch in verschiedenen Kombinationen sind DolmetscherInnen im Einsatz. Dolmetscher-Netzwerke geben in Echtzeit den konkreten Bedarf an DolmetscherInnen für bestimmte Sprachen weiter. In diesem Zusammenhang gibt es auch Smartphone-basierte Ferndolmetschungen. Diese Einsätze sind moralisch lobenswert, dennoch darf bei den Behörden und politischen EntscheidungsträgerInnen nicht der Eindruck entstehen, dass keine zusätzlichen Mittel für diese Art der Unterstützung nötig sind. Das ZTW als Ausbildungsstätte von professionellen DolmetscherInnen sollte daher für zusätzliche Budgetmittel für diese Dolmetscheinsätze lobbyieren.

Mitarbeit bei anderen NGOSs und Initiativen (Ärzte ohne Grenzen etc.)

ZTW-Mitarbeiterinnen arbeiten ehrenamtlich für Ärzte ohne Grenzen, die mit der  Flüchtlingskrise derzeit alle Hände voll zu tun haben, vor allem, aber nicht nur in Ungarn. Kurzfristig werden dabei immer wieder Übersetzungen bzw. Dolmetschungen benötigt oder einfach Betreuungsunterstützung durch mehrsprachige Kommunikation.

Aufrufe im Rahmen von Lehrveranstaltungen werden auf Moodle gepostet, um Studierende auch außerhalb der Vorlesungszeiten aktiv zu involvieren, was sehr gut funktioniert.

Abgabe von Sachspenden

Die MitarbeiterInnen des Zentrums für Translationswissenschaft geben laufend Sachspenden in Traiskirchen, am West- und am Hauptbahnhof ab und sind bereit, Flüchtlinge aufzunehmen oder als Patenfamilien zu betreuen. Dabei werden die Flüchtlinge auch kommunikativ betreut. Auch die Bedarfsmeldungen auf Facebook oder Websites werden laufend verfolgt.


Wir helfen - Universität Wien

Die Initiativen des Zentrums für Translationswissenschaft sind auch auf der Wir-helfen-Website der Universität Wien vertreten.