Einladung zum European Language Resource Coordination Workshop

30.07.2018

Europa über Sprachbarrieren hinweg verbinden ist das Thema eines Workshops am 25. September 2018.

Angehörige des Zentrums für Translationswissenschaft sind eingeladen zum European Language Resource Coordination Workshop: Europa über Sprachbarrieren hinweg verbinden. Österreichs Einbettung in digitale Dienste in Europa

Die Europäische Kommission hat die Connecting Europe Facility (CEF) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, einen digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Eines der Hauptziele von CEF ist es, den grenzüberschreitenden Austausch zwischen öffentlichen Verwaltungen, Unternehmen und Bürgern zu erleichtern. Zu diesem Zweck werden mehrere Digital Service Infrastructures (DSIs) zur Verfügung gestellt, die wesentlich zur Realisierung eines vernetzen Europas, unter anderem in den Bereichen Verbraucherrechte, Gesundheit oder soziale Sicherheit, beitragen. Der Informationsaustausch über Sprachbarrieren hinweg stellt dabei eine Herausforderung dar. Daher hat die Europäische Kommission das maschinelle Übersetzungssystem eTranslation entwickelt, das nun weiterentwickelt werden soll.

Die Initiative European Language Resource Coordination (ELRC) dient dem Ausfindigmachen und der Sammlung von für nationale öffentliche Verwaltungen und Dienste relevante Sprachressourcen. Diese werden benötigt, um eTranslation, das maschinelle Übersetzungssystem der Europäischen Kommission, besser an die Bedürfnisse der nationalen Verwaltungseinrichtungen anpassen zu können und eine mehrsprachige Kommunikation zwischen den öffentlichen Diensten innerhalb Europas zu ermöglichen.

Daher ist ELRC, zwei Jahre nach der ersten Reihe erfolgreicher Workshops in 30 europäischen Ländern, nun im Auftrag der Europäischen Kommission zurück in Österreich.

Datum: 25. September 2018, 9:00-15:30 Uhr

Ort: Sala Terrena, Landesverteidigungsakademie Wien, Stiftgasse 2a, 1070 Wien

Die Teilnahme ist kostenlos und für Verpflegung ist gesorgt.

Um Anmeldung wird gebeten: http://www.lr-coordination.eu/de/l2austria

Weitere Informationen:

Barbara Heinisch (barbara.heinisch@univie.ac.at) oder http://www.lr-coordination.eu/de/l2austria

Inhalte des Workshops:
Im Rahmen des ELRC-Workshops möchten wir einerseits die Bedeutung von Österreich für die Entwicklung eines digital vernetzten, mehrsprachigen Europas thematisieren und andererseits auch die damit verbundenen Zukunftsmöglichkeiten für unser Land diskutieren. Darüber hinaus sollen relevante nationale Strategien und Maßnahmen im Hinblick auf eGovernment, Mehrsprachigkeit und Open Data aufgezeigt werden, die Österreich dabei unterstützen können, die Erfolge der Initiativen der Europäischen Kommission zu maximieren.
Im konstruktiven Dialog mit engagierten ExpertInnen der Europäischen Kommission, obersten VertreterInnen der österreichischen öffentlichen Verwaltung und Regierung sowie VertreterInnen von Sprachtechnologien und Sprachdienstleistungen werden Erfahrungen ausgetauscht und die notwendigen Erfordernisse für eine moderne, mehrsprachige öffentliche Verwaltung diskutiert. Anschließend möchten wir gemeinsam herausfinden, welche Quellen mehrsprachiger Sprachressourcen wesentlich zur Anpassung von CEF eTranslation an die Anforderungen der österreichischen öffentlichen Dienste beitragen können und auf technische und rechtliche Fragen in Bezug auf die Verwendung von Daten für die automatisierte Übersetzung eingehen.
Der Workshop richtet sich an AnbieterInnen öffentlicher, digitaler Dienste, Führungskräfte, Angestellte und Partner in der öffentlichen Verwaltung, ÜbersetzerInnen und Personen, die für die Verwaltung von mehrsprachigen Dokumenten und Daten verantwortlich sind.