Vortragsreihe: Translatio ex machina

19.11.2019

Interdisziplinäre Perspektiven auf die Maschinelle Übersetzung

Digitalisierung und Automatisierung sind gesellschaftlich-technologische Prozesse, die schon seit einiger Zeit und nun unübersehbar auch die Translation als Medium transkultureller Kommunikation betreffen. Vor allem die Maschinelle Übersetzung zieht in diesem Zusammenhang allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Denn sie steht nicht nur im Zeichen der Steigerung von Effizienz und Produktivität in der auf Übersetzungen dauerhaft angewiesenen Weltgesellschaft. Darüber hinaus wirft die Maschinelle Übersetzung grundlegende Fragen nach dem Verhältnis von Mensch und Technik auf: Ist der übersetzende Mensch technisch ersetzbar? Was ist der Mensch, wenn auch Maschinen Sprache verwenden und übersetzen können? Was bedeutet das Aufkommen der Maschinellen Übersetzung für das Verhältnis zwischen Sprachen und Kulturen und die Wahrnehmung von Grenzen?

Das Ziel dieser Vortragsreihe besteht darin, dem immer deutlicher werdenden Reflexionsbedarf aus unterschiedlichen Perspektiven zu begegnen und ein interdisziplinäres Gespräch über die Maschinelle Übersetzung in Gang zu setzen.

 

Termine und Referenten

 

MI 16.10.2019, 13.30-14.15, Hs 2

Zum Anlass des Hieronymustags

Dagmar Gromann (ZTW Universität Wien)

Übersetzung im Zeitalter der Maschinellen Übersetzung

 

DO 14.11.2019, 15.30-17 Uhr, Hs 2

Tristan Miller (Austrian Research Institute for Artificial Intelligence)

Computational pun-derstanding: Towards the computer-assisted translation of humorous wordplay

 

DO 12.12.2019, 15.30-17 Uhr, Hs 3a

Michael Tieber (ITAT Universität Graz)

Die ,,Berechenbarkeit'' des Übersetzens - Translationskonzepte im maschinellen Übersetzen

 

DO 16.01.2020, 15.30-17.00, Hs 2

Tomasz Rozmyslowicz (ZTW Universität Wien)

Technografie der Maschinellen Übersetzung