Deutsch in Österreich. Variation – Kontakt – Perzeption (DiÖ)

Deutsch in Österreich. Variation – Kontakt – Perzeption (DiÖ)

Bei dem vom FWF finanzierten SFB handelt es sich um ein geisteswissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt, bei dem erstmals gleich fünf Institute österreichweit gemeinsam an der Erforschung und Dokumentation des Deutschen in Österreich (“DiÖ”) beteiligt sind.

Gegenstand des SFB ist das Gesamtspektrum der Variation und Varietäten des Deutschen in Österreich (“DiÖ”), das aus den Perspektiven der Variationslinguistik, der Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeitsforschung sowie der soziolinguistisch basierten Perzeptions- und Spracheinstellungsforschung umfangreichen Analysen unterzogen wird.

Das Zentrum für Translationswissenschaft ist für den Aufbau der zugehörigen Forschungsplattform verantwortlich. Die vom SFB erhobenen und aufbereiteten Daten werden über eine digitale Forschungsinfrastruktur zu DiÖ verfügbar gemacht, die – mittelfristig – auch mit anderen bereits existierenden bzw. im Entstehen befindlichen Forschungsplattformen verknüpft werden kann.

Nähere Informationen zum Projekt: dioe.at

Kollaborative Online-Forschungsplattform "Deutsch in Österreich"

Das Zentrum für Translationswissenschaft ist für den Aufbau einer kollaborativen Online-Forschungsplattform für das Gesamtprojekt verantwortlich.

Die Online-Forschungsplattform wird der kommunikative und forschungsbezogene Dreh- und Angelpunkt für das Projekt “Deutsch in Österreich”. Sie soll ForscherInnen im gesamten Forschungsprozess, angefangen bei der Datensuche und –analyse bis hin zur Veröffentlichung und nachhaltigen Speicherung der Forschungsdaten und –ergebnisse unterstützen. Das Ergebnis umfasst eine Online-Forschungsplattform für die gemeinsame Zusammenarbeit im Projekt sowie ein umfangreiches und multidimensionales (linguistisches) Annotationssystem mit dem Ziel der Interoperabilität von Annotationen, Korpora, annotierten Daten sowie Abläufen in der Forschungszusammenarbeit und der vollständigen Eingliederung in CLARIN-AT, CLARIN-EU und Digital Humanities Austria. Mit der Forschungsplattform wird die systematische Sammlung, Speicherung und Darstellung von Forschungsdaten sowie die Zusammenarbeit der Projektmitglieder ermöglicht und erleichtert. Darüber hinaus werden der Zugang zu den Forschungsdaten und –ergebnissen sowie deren weitere Verwendung, u.a. in der Lehre, durch die Bearbeitung der Daten gefördert. Somit leisten wir einen Beitrag zu innovativen Methoden in den Digital Humanities und zur gemeinsamen Forschungsarbeit zwischen den Projektmitgliedern.